Heute soll es um die französische Maison du Roi gehen - die Elite der französischen Armee. Für einige Schlachten [1] war es für mich unabdingbar diese farbenprächtigen Truppen aufzustellen. Anders als Garden in späteren Epochen, fungierten die Garden der französischen Könige nicht als letzte Reserve. Sie wurden in zahlreichen Schlachten in vorderster Linie eingesetzt und beanspruchten auch häufig besonders gefährliche Positionen auf dem Schlachtfeld, wo sie hofften sich auszuzeichnen - was natürlich vor allem die nach Ruhm strebenden Offiziere betrifft.
Today it's about the French Maison du Roi - the elite of the French army. For some battles [1] it was essential for me to field these colorful troops. Unlike guards in later eras, the guards of the French kings did not act as a last reserve. They were deployed in the front line in numerous battles and often occupied particularly dangerous positions on the battlefield where they hoped to distinguish themselves - which of course particularly affected the officers striving for glory.
An der Spitze der Monarchie stand in unserer Zeit der König Louis XV (1710-1774). Wir kennen ihn selten in Uniform. Wird er auf dem Schlachtfeld dargestellt, trug er einen roten Rock mit goldener Verzierung oder einen blauen Rock. Auf zahlreichen Gemälden von der Belagerung von Freiburg bis zur Schlacht bei Lauffeldt sieht man den Monarchen umgeben von den Reitern seiner Gardeeinheiten. Auf einem Porträt von Carle van Loo steht der König in einem Zeltlager in einem Zelt, trägt unter seinem blauen Rock und man erkennt im Hintergrund einen Gardisten der Gardes du Corps. Offenbar wacht dieser Soldat über das Wohl des Königs und das ist auch eine der Hauptaufgaben dieser Elitetruppen gewesen. Von den 250 Mousquetaires de la Garde pro Kompanie verblieben beispielsweise immer 100 Mann beim König, während der Rest an den Feldzügen teilnahm [2]. Formell war der König Kommandeur der meisten Gardeeinheiten, die in seiner Abwesenheit wie im Fall der 1er Compagnie des Mousquetaires seit 1738 vom Marquis de Jumilhac als Capitaine-Lieutenant befehligt wurde,
At the head of the monarchy in our time was King Louis XV (1710-1774). We rarely see him in uniform. When depicted on the battlefield, he wore a red coat with gold decorations or a blue coat. In numerous paintings from the Siege of Freiburg to the Battle of Lauffeldt you can see the monarch surrounded by the riders of his guard units. In a portrait by Carle van Loo, the king stands in a tent in a camp, wearing a blue coat and a guardsman from the Gardes du Corps can be seen in the background. Apparently this soldier watches over the king's well-being and that was one of the main tasks of these elite troops. For example, of the 250 Mousquetaires de la Garde per company, 100 men always remained with the king while the rest took part in the campaigns [2]. Formally, the king was commander of most of the guard units, which in his absence, as in the case of the 1er Compagnie des Mousquetaires, were commanded by the Marquis de Jumilhac as captain-lieutenant since 1738.
Die Gardetruppen waren sehr besonders in ihrer Struktur. So verfügten die 4 Kompanien der Gardes du Corps etatmäßig über 1.308 Mann Stärke [5]. Im Felde bestand die Maison du Roi an berittenen Truppen aus den: Gardes du Corps, Gendarmes de la Garde, Chevau-légers de la Garde, den Mousquetaires de la Garde und den Grenadiers à Cheval. Die Grenadiers waren mit nur einer Kompanie in Soll-Stärke von 161 Mann [6] die kleinste Truppe und vielleicht auch die am wenigsten prestigeträchtige. Sie setzte sich aus erfahrenen, bewährten Soldaten zusammen, die ebenso wie die Mousquetaires de la Garde auch zu Fuß kämpfen sollten und als Besonderheit der normalen Armee entstammten und Schnurbärte hatten.



























