Montag, 15. April 2019

Landleben 1619 Teil 2 / Part 2 (Sonnabend/Saturday)


Der nächste Morgen begann recht ähnlich wie der letzte. Die Aufgaben für die Kinder in der Schule wurden etwas schwieriger, außerdem hatte ich einen neuen Schüler, was mich sehr freute. Schulgeld ist doch stets willkommen.


Dann begab ich mich mit meinem Hausgenossen mit den Piken an den Riegel. Hier trafen wir auch meinen Bruder. Als uns die Zeit lang zu werden drohte, begannen wir zu würfeln. Der Hauptmann argwöhnte gar, wir würden darüber unsere Pflicht vergessen.

Natürlich wurde auch das Essen zubereitet - naturally it was important to prepare the food (Foto: Stefan Winter)





Doch nicht etwa am Spielen? - Are you gambling? (Foto: Herr Hahn - Museum Wackershofen)



The next morning was similar like the morning before. The lessons became more complicated for my pupils. Besides I got a new pupil in my school, which was very pleasant to me. School fees are always welcome.


Then I and my subtenant marched armed with pikes up to the barrier. When guarding became boring we started to roll dice. The captain was suspicious of that, thinking we forgot our duty. Never!


Verstärkungen mit alten Feuerwaffen im Anmarsch - reinforcements with old firearms (Foto: Henrike Schwark)



Rechtzeitig als wir schon von weitem Söldner gesichtet hatten, trafen unsere Verstärkungen ein: meine Großmagd und mein Knecht mit Hakenbüchsen.


Right in time, when we discovered mercenaries in a far distance, our reinforcements arrived: my maid and my farmhand with arquebuses.


Spanier in Sicht! - Spaniards! (Foto: Henrike Schwark)



Der Stadthauptmann ritt mutig dem vom Hügel herabziehenden Kriegsvolk entgegen. Doch suchte er bald das weite, so dass ich einem Schweren Reiter mit schnaubendem Ross gegenüber stand. Ich tat, was Dorfhauptmänner am besten in solch einem Augenblick tun und folgte dem Beispiel des Vorgesetzten, verfolgt vom Reiter.


Our captain from Schwäbisch Hall rode bravely in the direction of the advancing soldiers. But he decided to retreat soon.  Therefore I was confronted with my pike to a heavy horseman on his snorting steed and I did what the captain of a village can do best – I followed the example of my commander. But I was pursued by the rider.





Der Dorfhauptmann trifft auf den Reiter - the captain of the village faces the rider (Foto: Hr. Hahn - Museum Wackershofen)



Nun kamen die Musketiere heran und beschossen die verbliebenen Verteidiger des Riegels mit ihren Musketen. Die Lunte der Hakenbüchsen soll nichts getaugt haben und so überwanden die anstürmenden Spanier rasch das Hindernis. Die armen Bauern rannten.


Now the musketeers aproached and shot at the remaining defenders of the barrier with their muskets. The fuse of the arquebuses failed and that’s why the assaulting Spaniards swiftly overcame the obstacle. The poor peasants had no other chance but to run.


Die Musketiere heizen den Verteidigern ein - the musketeers confronting the defenders (Foto: Hr. Hahn - Museum Wackershofen)



Ich trollte mich nach Hause, wo ich einen Verband von grobem Leinen am Kopf bekam, den ich unsäglich störend fand. Dort machte ich unbeirrt meine Schule. Ich war froh über die Fortschritte meiner Schüler.


I hurried home, where I got a bandage of raw linen at my head, which I felt to be very disturbing. There I did school unflustered. I was happy about the progress of my pupils.


Schule nach dem Scharmützel - School after the skirmish (Foto: Stefan Winter)



Die spanischen Söldner hatten vor dem Abendessen unterdessen meinen angestammten Platz am Tisch erobert. Nun, so ändern sich die Verhältnisse und ich beugte mich.


The Spanish mercenaries had conquered my place at the table before the diner. Well, I had to accept the new conditions.


Immer fleißig, meine Magd Johanna - always diligent: my maiden Johanna (Foto: Stefan Winter)



Text: André Hanselmann

Fotos:

Elmar Hahn (Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen)

Henrike Schwark

Stefan Winter

Donnerstag, 11. April 2019

„Landleben 1619 – Die Kaiserlichen kommen“ 6.-7. April 2019 1. Teil


"Landleben 1619" 1. Teil (Freitag) / "1619" first part (Friday)

Nun sind wir gerade von unserer Veranstaltung zurück und ich beginne über diese zu rekapitulieren solange die Erinnerungen und Eindrücke noch so frisch sind.

Worum es ging: Spanier im Land / what it was all about: Spaniards in our country. (Foto: Janine Krämer)


Es war sehr angenehm als wir am 4. April ankamen, festzustellen, dass alle Teilnehmer, die wir für den Donnerstag erwarteten bereits eingetroffen waren – beinahe allesamt gleichzeitig. Nach einer Weile des Eingewöhnens war rasch unser schönes Haus eingerichtet, so dass der Haushalt ziemlich schnell reibungslos funktionierte.
Für den Freitag hatten wir uns vor allem vorgenommen den Riegel (Schranke) im Hohlweg zu errichten, welcher den Riegel bei Allmerspann andeuten sollte.
Nachdem ich mich um die Kühe gekümmert hatte, gab es Frühstück und dann unterrichtete ich die beiden bereits anwesenden Kinder in Katechismus, Rechnen auf der Linien nach Adam Ries, Schreiben und las eine Passage auf der Lutherbibel vor, die in die vorösterliche Zeit passt. Jesus war in Jerusalem angekommen und sagte später die Zerstörung des Tempels voraus.
Gleich darauf begab ich mich zu meinem Bruder, Johann Gunkel, um mit der Errichtung des Riegels zu beginnen. Ich war natürlich viel zu spät dran. Aber zum Glück hatte er schon mit der Arbeit begonnen. Die Stämme mussten entrindet und die Pfosten der Schranke zu gesägt werden. Auf den Ziehböcken vor dem Häuschen meines Bruders bearbeiteten wir die Pflöcke auf denen der Schlagbaum zu liegen kommen sollte.


Arbeit auf den Ziehböcken vor einem der beiden Häuser - working on the drawing bocks in front of the small house (Foto: Hr. Hahn - Museum Wackershofen)



Now we are back from our event and I begin to recap about it, as long as the memories are fresh.
It was very pleasant, when we arrived on April 4th to determine that all participants arrived just in time, which were expected for Thursday. After a short time to accustom we had set up our nice house, so that our household could work smooth.
We had scheduled to build the “Riegel” (barricade) in the defile on Friday. That was supposed to represent the “Riegel” at the village of Allmerspann.
After I took care of the cows, I could take my breakfast. Then I was teaching the kids the catechism, numeracy on the lines after Adam Ries, writing and read a passage of Luther’s bible, which was perfect for the time before Eastern. Jesus arrived in Jerusalem and said later that the temple would be destroyed.
Soon after I went to my brother, Johann Gunkel, to commence with the construction of the “Riegel”. Certainly I was too late. But fortunately he had commenced yet. We had to debark the trunks and we had to size cutting the poles for the barrier. We worked on the pegs on the drawing bocks in front of my brother’s small house.  



Harte Arbeit mit Pickeln - the hard work with pickaxes (Foto: Hr. Hahn - Museum Wackershofen)



Montag, 18. März 2019

29. Juni 1619/29th of June 1619: Das Gefecht bei Allmerspann – the combat at Allmerspann

29. Juni 1619/29th of June 1619: Das Gefecht bei Allmerspann – The combat at Allmerspann

(English text below cut )

Man muss wahrscheinlich das Gefecht bei Allmerspann in die Riege der eher unbekannten Scharmützel einreihen, die insgesamt den Großteil der Kampfhandlungen des 30-jährigen Krieges ausmachten.

Was wissen wir nun über dieses Gefecht? Mit Bestimmtheit kennen wir das Datum, welches auf den 29. Juni also an „Peter und Pauli“ datiert wurde.
Die zeitgenössische Vossische Zeitung berichtete zwar immer wieder von dem Unionstag in Heilbronn, erwähnt aber keine Truppenbewegungen in der Gegend[1].

Piken des 17. Jahrhunderts, Museum Burg Altena – Pikes from the 17th century, museum Altena castle
Auf hällischer Seite handelte es sich um zahlreiche Landleute. Ob es wirklich 1.000 Männer waren wie Krüger es angibt[2] ist wohl zu bezweifeln. Die Leute kamen allesamt aus der Umgebung von Ilshofen und überwiegend aus den Ämtern Ilshofen und Jenseits der Bühler. Der Rat soll diese Landleute entsprechend einer Quelle ab dem 1. Juni am Riegel – einer Art Schranke an einer Straße  -  bei Allmerspann postiert haben. Ob dies wahr ist, erscheint allerdings zweifelhaft, da die Ratsprotokolle keine solche Entscheidung des Magistrats erwähnen. Die Bewaffnung der Landleute entsprach wahrscheinlich dem, was uns die Musterungen von Gemeinden aus dieser Zeit nahelegt, also überwiegend Schuss- und Stangenwaffen, wobei bei letzteren die Langspieße vorherrschten. Vereinzelt mag es auch Rüstungsteile gegeben haben. Diese Landleute gehörten den sogenannten Landkompanien an. Kommandiert wurden sie scheinbar von einem Hauptmann, der auch als Stadthauptmann bezeichnet wird.


Gegend um Allmerspann und Ilshofen auf einer Karte (Ausschnitt) von 1762 bei Moll – the area of Allmerspann and Ilshofen on a map from 1762 by Moll (Hällisch Fränkisches Museum)

Dienstag, 12. März 2019

1619: Deutschland ein Pulverfass – 1619 Germany a powder keg





1619: Deutschland ein Pulverfass – 1619 Germany a powder keg

Fuhrmann mit Wagen, 1625 - (Hällisch Fränkisches Museum, Schwäbisch Hall) Foto: M. Paulick
Umso näher man sich mit der Zeit beschäftigt, so deutlicher wird einem wie die Gesellschaft blindlings 1619 in den Krieg hinein stolperte. Das Gefecht bei Allmerspann ist dafür ein gutes Beispiel, sowenig greifbares wir auch über dieses Zusammentreffen wissen.

Auf allen Seiten findet man noch im März und April des Jahres Friedensbeteuerungen wie in einer Ausgabe der Vossischen Zeitung (oder damals „Zeitung auß Deutschlandt, Welschlandt, Franckreich, Böhmen, Hungarn, Niederlandt und andern Orten, wöchentlich zusammengetragen“) vom 8. April. Zugleich aber ist von Intrigen die Rede, einer aufgeheizten Stimmung auf beiden Seiten. Hier die Umgebung des Kaisers, dessen General Dampierre die Versammlung der Landstände ausnehmen soll, dort die Landstände, die nicht nur in der Gesellschaft Stimmung gegen den König machen, sondern auch schaffen Nieder- und Oberösterreich auf ihre Seite zu ziehen, die den Spaniern den Durchmarsch verwehren möchten. Die deutschen Fürsten, vor allem die protestantischen sind sich uneins wie sie mit den Aufständischen umgehen sollen. Es wird gemunkelt, dass sich Spanien mit einer Unterstützung Ferdinands im Kampf gegen die Böhmen übernehmen und ein Fiasko wie im „englischen Stadtgraben“ 1588 erleben würde. [1]

Unser Schwäbisch Hall verhält sich da ganz ähnlich. Man dringt zwar auf dem Unionstag auf einen Ausgleich mit dem Kaiser und dass man den Böhmen keinen Beistand leistete[2], aber tritt auch nicht aus der Union aus, obwohl der Kaiser die Auflösung der Union mehrfach befohlen hatte. Während man also nach außen hin einen friedlich Kurs zeigte, erahnte der Rat doch den Kriegsausbruch und beschloss die Anschaffung von neuen Geschützen, Pulver und dergleichen sowie der Anwerbung von ein wenig Reiterei. Zumindest die vom Rat beschlossene Musterung könnte tatsächlich geschehen sein, wie das Beispiel aus Hessental andeutet, das wir schon angeführt haben[3]. Vielleicht weil Einnahmen von etwa 55.000 Gulden allerdings Ausgaben von 73.000 fl. gegenüberstanden[4] mag dieser große Aufwand aufgegeben worden sein.

Schließlich war Hall trotz aller Vorsichtsmaßregeln ab dem Frühjahr 1619 von Truppendurchzügen betroffen, was sich einfach durch die Lage an einer der Hauptmarschrouten erklären lässt (was sich ja auch 1743 dann verhängnisvoll auswirken sollte).
In dem Zusammenhang kam es zum Scharmützel bei Allmerspann, welches von den Quellen wie Riegler[5], Sandel[6] und der Schaufel’schen Chronik[7] völlig unterschiedlich bewertet wurde. So legen Letztere nahe, dass die Stadt gezielt die Durchgänge durch die Heeg, die sogenannten Riegel besetzen ließ, um den Durchzug zu behindern, während Riegler das Zusammentreffen eher als einen Zufall darstellt. Der Rat hat dem Schultheiß von Ilshofen und auch Comburg die Schuld gegeben wie die Ratsprotokolle verdeutlichen[8]. Zu den Auswirkungen und dem Verlauf des Gefechts werde ich noch einen Artikel folgen lassen.

An der Stelle möchte ich Herr Dr. Maisch vom Stadtarchiv Schwäbisch Hall für die Hilfe bei der Recherche zum Jahr 1619 ausdrücklich danken.


Text: André Hanselmann

The more one occupies oneself with the period, the more it becomes clear how society stumbled blind into war in 1619.

There are declarations of peace on all sides to be found in March and April 1619 for example in the “Vossische Zeitung” (the newspaper was named back then “Zeitung auß Deutschlandt, Welschlandt, Franckreich, Böhmen, Hungarn, Niederlandt und andern Orten, wöchentlich zusammengetragen” – “News from Germany, Southern Europe, France, Bohemia, Hungaria, the Netherlands and other places collected weekly”) from April 8th. Contemporaneous however there are rumors about intrigues and a heated atmosphere from both sides. Here the entourage of the emperor, whose general Dampierre (1580-1620) should capture the assembly of the gentry (Landstände) and there the assembly at Prague which not only wanted to turn the mood against the king, but also made the parliaments of Upper- and Lower Austria to refuse the walkover by the Spanish troops. The German princes especially the protestant were not sure how to deal with the rebels. There were rumors that Spain would undertake too much to reinforce Ferdinand’s fight against the Bohemians and that it could result in a disaster like in the “English moat” in 1588.

Samstag, 5. Januar 2019

Grabenreiter - auf dem Pferd im Einsatz


Ich möchte heute diesen Blog einem bestimmten Funktionsträger der Reichsstadt zuwenden, dem Grabenreiter. Der Grabenreiter wird manchmal als eine Art kleiner „Streifenpolizist“ betrachtet und auch ich hatte früher einmal diese Ansicht, die ich aber gerne revidieren möchte.

Today I want to dedicate the blog to a special official of the imperial town: the "Grabenreiter" (digrider). The "Grabenreiter" is sometimes viewed as an ordinary patrolman of the local police. I myself once had this impression, which I want to revise.


Im Vordergrund stand mein ganz falscher Eindruck der Bedeutung des Grabenreiters. Der Name Grabenreiter hängt mit der Überwachung der Gräben zusammen, die zu der in weiten Teilen das Territorium Halls umschließenden Heeg gehören. So bekommt der Grabenreiter auch beispielsweise „für das heegen“ im Amt Rosengarten 15 Schillinge. Darüberhinaus verzeichnet eine Instruktion für die Grabenreiter, dass sie „schmähhändel, schlägerey“ und dergleichen anzeigen sollten. Auch das ordnungsgemäße Verzollen der Waren sollte von ihnen überwacht werden, denn immer wieder tauchen in den Amtsrechnungen Strafen für Bauern auf, die ihr Vieh um die Zollstellen herum führten, um den Zoll zu sparen[1]

Ein typischer Anblick damals, Grabenreiter (links) und Amtmann (rechts) am Esstisch in einem ländlich Wirtshaus - a typical sight in the 18th century, the Grabenreiter (at the left) and the Amtmann (at the right) at a dinning table in a rural tavern.


The most important problem was my impression of the importance of the "Grabenreiter". The name "Grabenreiter" is connected with the supervision of the digs, which surrounded a huge area of the territory of Hall and which were a part of the "Heeg". Therefore the "Grabenreiter"got for example 15 shillings "für das heegen" (to work on the dig) in the county Rosengarten. The instruction for the "Grabenreiter" noticed that he should report brawlings and insults and more conflicts like these. He had to observe if the travellers paied their customs duties, because many peasants bypassed the stations of the dutycollectors to save money.

Den Grabenreitern wurde verboten für die Landleute oder Städter mit seinem Dienstpferd Botentätigkeiten zu übernehmen. Vor allem das schädliche Abnutzen des Pferdes, das wohl aus den Vorräten der Stallungen der Obrigkeit gefüttert wurde – nicht zuletzt mit dem Heu, dessen Einbringen der Grabenreiter überwachen sollte – war streng verboten. Schon eine Instruktion von 1667[2] lautet ähnlich wie dann die des 18. Jahrhunderts[3].

Mittwoch, 7. November 2018

... sie seye eine Ertz-Diebin

English translation will follow soon!
Manchmal stößt man auf Schätze, in unserem Fall hatten wir das Glück in einem Antiquariat auf eine Liste von Steckbriefen zu stoßen, die 1754 in Konstanz gedruckt wurde. Diese Liste wurde wohl an Amtsstuben verteilt. Ein Delinquent hatte 101 Beschreibungen von Kriminellen aus seinem Bekanntenkreis zu Protokoll gegeben. 


Da die Garderobe, die sie am Leibe trugen meist das einzige waren, was diese Leute an Bekleidung besaßen, wurde sehr viel Wert auf deren Beschreibung gelegt. Das ist natürlich spannend für alle die sich für die Kleidung des einfachen Volkes, in diesem Fall auch für die damals sozial am niedrigsten stehenden Vaganten / nicht sesshaften.

Donnerstag, 1. November 2018

Wandern im Schwarzwald – walking in the black forrest.

 
Wir wollen einen kleinen Eindruck davon vermitteln, was wir sonst unternehmen, wenn wir nicht gerade in Wackershofen unsere Veranstaltungen durchführen oder recherchieren. In diesem Sommer haben zwei von uns versucht herauszufinden wie es in der 2. Hälfte des 18.Jh. für Hausierer gewesen sein muss, wenn sie mit ihrer Ware von Haus zu Haus zogen. Wir mussten natürlich einige Abstriche machen und breiteten unsere „Waren“ nur im Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe aus, wo wir vor allem Schülern erläuterten für was all die Dinge dienten, die wir ihnen zeigten.

Wir im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof - we are in the open-air museum Vogtsbauernhof




We want to show you an impression of our activities, when we don’t carry out our events at Wackershofen or research. This summer two of us tried to discover how it felt for a hawker in the second halve of the 18th century, when they walked with their goods from house to house. Naturally we had to compromise and laid out our “goods” in the Freilichtmuseum Vogtsbauernhof only, where we explained them mostly to pupils.

Leider war es sehr heiß, als wir in Elzach aufbrachen. Wir stiegen bei Prechtal immer weiter den Schwarzwald hinauf. Damals hätten wohl Hausierer diese Höhen wie an den Bergspitzen oberhalb von Gutach (Schwarzwaldbahn) vermieden. Aber die Passstraße über das Landwassereck ist heute eine vor allem im Sommer stark befahrene Landesstraße (L107) – beliebt unter Motorradfahrern. Die Reaktionen der Wanderer und Einheimischen, die wir unterwegs trafen, waren durchweg positiv. Besonders schön war es an den Prechtaler Schanzen vorbei zu kommen, welche Teil der auf dem Schwarzwald um 1700 angelegten Befestigungslinien sind.

Unfortunately it was very hot, when we set out at Elzach. We climbed up in the black forest near Prechtal. The historical hawkers surely had avoided such heights like at the pikes over Gutach (Schwarzwaldbahn). But the Mountain pass over the Landwassereck today in summer is a much used Landesstraße (L107) – popular among motorcyclists. The reactions of walkers and locals were all very positive, when we met them. It was especially nice to pass the Prechtal-redoubts, which were elements of the fortified lines which were built on the black forest around 1700.