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Sonntag, 1. Januar 2023

Jahresausklang und Blick zurück - End of the year and a look back

Dieses Jahr hat uns endlich wieder ermöglicht beide Veranstaltung der Reihen Landleben- und Anno-Domini durchzuführen. Beide Veranstaltungen haben noch wegen der Lage und auf Wunsch des Museums ohne gedrucktes Programm mit festen Zeitpunkten für Spielszenen stattgefunden. Dennoch hatten wir auf den zwei Veranstaltungen soviele Besucher wie lange nicht mehr, was uns sehr gefreut hat. Ich will da auch garnicht soviel drauf eingehen, weil man die Veranstaltungsberichte ja auf unserem Blog nachlesen kann [1] [2]. 

This year has finally enabled us to hold both events in the Landleben and Anno-Domini series again. Due to the location and at the request of the museum, both events took place without a printed program with fixed times for scenes. Nevertheless, we had more visitors at the two events than we have had in a long time, which made us very happy. I don't want to go into too much detail because you can read the event reports on our blog [1] [2].

Der Adler steht eingereiht in der Linie, entsprechend stehe ich als Guide génèral à droite hinter dem rechten Flügel unseres Bataillons. Dieses Bataillon besteht organisatorisch nur aus 3 Pelotons. In der Soldatenschule von 1791 werden 9 Pelotons pro Bataillon gezeigt [3]. - The eagle is positioned in the line. As the guide génèral à droite I'm standing behind the right wing of our batallion. That bataillon is organized in 3 pelotons. In the école des soldats from 1791 9 pelotons are presented. 


Ich will jetzt lieber erzählen, was sonst noch geschehen ist. Ich selber habe die Chance genutzt einmal wieder an einer größeren Veranstaltung teilzunehmen bei welcher einige der Organisatoren treue Anno Domini-Darsteller sind. Ich spreche von der 1806er Veranstaltung in Vierzehnheiligen. Einen Bericht aus der Sicht meiner Gruppe 22e demi-brigade findet man auf der entsprechenden Homepage [4]. Den Chef du Bataillon, den ich als Vorgesetzten hatte, haben wir hier auf dem Blog bereits interviewt [5]. Es war sehr spannend das Funktionieren eines Bataillons aus der Perspektive eines Guide Géneral à Droite zu erleben.

Unser Bataillon uni im "Feuergefecht". Ich selbst stehe fast verdeckt hinter einem Adjudant des Chef du Bataillon. - Our bataillon uni in a "fire fight". I myself covered by the adjudant of our chef du bataillon.

I'd rather tell you what else happened. I myself took the chance to take part in a larger event where some of the organizers are faithful Anno Domini actors. I'm talking about the 1806 event in Fourteen Saints. A report from the point of view of my group 22e demi-brigade can be found on the relevant homepage [4]. We have already interviewed the Chef du Bataillon, who was my superior, here on the blog [5]. It was very exciting to experience the functioning of a battalion from the perspective of a Guide Géneral à Droite.



Als Gehilfe beim Schröpfen eines Söldners. - As a mate when a soldier get crupping. (Foto: Daniel Klotz)

Ich möchte auch ein paar mehr Einblicke über die 30-jähriger-Kriegsszene über den Tellerrand hinweg gewinnen. Deswegen bin ich ein Wochenende nach der Veranstaltung in Jena zur Slag om Grolle gefahren. Dies ist vor allem in den Maßstäben der Darstellung des 30-jährigen Krieges eine wahre Großveranstaltung [6]. 2027 jährt sich dann die in Grolle etwa alle 2 Jahre dargestellte Belagerung der Stadt zum 400. Mal, weshalb es dann wohl eine nochmal größere Veranstaltung geben wird. Ich habe die Zeit in Grolle genutzt mir die verschiedenen Militärgruppen anzuschauen und vielleicht auch Kontakte zu knüpfen. Es gab auch ein paar gut eventuell zu unseren Landleben-Veranstaltungen passenden Zivildarsteller zu sehen. Insgesamt ist es eine Erfahrung gewesen, die ich doch recht besonders nennen kann. Vor vielen Jahren waren solche Events in modernen Städten, wo auch das Zeltlager einfach in einer modernen Stadt lag für mich sehr gewohnt. Aus Italien kannte ich das beispielsweise. "Historische Momente" wie ich das manchmal nenne, hatte ich von daher keine. Es war aber schön die Gelegenheit auch zu haben Eindrücke als Gehilfe des Apothekers [7] zu sammeln, welcher mitten in der Stadt neben einer großen Kirche sein Zelt aufgeschlagen hatte. Es gelang uns immerhin einen der Söldner dazu zu bewegen sich mit Schröpfköpfen behandeln zu lassen [8]. Manche Aufgaben als Gehilfe wie etwa das Austragen von Briefen oder das Abholen einer Bestellung für meinen Herrn haben mir durchaus auch Spaß gemacht. Solche Veranstaltungen wie Grolle sind aber durchaus etwas ganz anderes als das, was wir normalerweise besuchen und organisieren und ich weiß daher nicht so richtig, ob ich nochmal hinfahren würde. 
 
Ich bin in Grolle beim Barbier. - I'm at the barber in Grolle. (Foto: Daniel Klotz)
 
 
I would also like to get some more insights about the 30 year war scene outside of the box. That's why I went to the Slag om Grolle one weekend after the event in Jena. This is a truly major event, especially in terms of the depiction of the 30-year war [6]. 2027 will be the 400th anniversary of the siege of the city, which is shown in Grolle about every 2 years, which is why there will probably be an even bigger event then. I used the time in Grolle to look at the various military groups and maybe make contacts. There were also a couple of civilian actors who might well fit in with our country life events. All in all, it was an experience that I can call quite special. Many years ago, such events in modern cities, where the tent camp was simply in a modern city, were very familiar to me. I knew that from Italy, for example. That's why I didn't have any "historical moments", as I sometimes call them. But it was nice to have the opportunity to gather impressions as an assistant to the pharmacist [7], who had pitched his tent in the middle of the city next to a large church. At least we managed to persuade one of the mercenaries to have himself treated with cupping glasses [8]. Some of the tasks as an assistant, such as delivering letters or picking up an order for my master, were definitely fun. Events like Grolle are something completely different than what we usually attend and organize, so I don't really know if I would go there again.




Wir machten auch Schattenrisse 1772. - We made silhouettes in 1772. (photo: Cecilia Hanselmann)


Ein wirklicher Saisonhöhepunkt war für uns allerdings ein privates Treffen in Frankreich. Ich konnte wie schon letztes Jahr [9] auf ein tolles Team bauen, welches als Dienstboten das ganze Erlebnis einen Haushalt auf einem Schloss im Jahre 1772 zu genießen erst möglich machte. Das Szenario war ganz ähnlich wie im Vorjahr. Ich generierte mich als verärgerter Beamter. Mein Charakter träumt von der Stelle des Stellvertreters des Statthalters von Mömpelgard. Die Stelle des Vice-Président, also Stellvertreter des Statthalters bzw. Gouverneurs, wurde 1771/1772 übrigens als vergeben an Baron Jean Jacques de Grol dargestellt [10] [11]. Einer meiner Gäste war ein bayerischer Offizier des Regiments Kurprinz, welches in Amberg 1772 stationiert war. Das war von daher ein wenig plausibel, da Max Joseph von Zweibrücken im Régiment Alsace diente. Wir hatten diesmal aber auch ein französisches Paar, welches grob aus der Region stammte, was natürlich schön stimmig als unsere Gäste war. 
 
Am Spieltisch im Jahr 1772. - At the gaming table in 1772. (photo: T. Bernath zu Bernathfalva)

 
 
Die Tage vergingen mit Kartenspiel, Fechten, Tanzen, ein wenig Kunst und wir übten uns auch in gesellschaftlichem Umgang. Zwei Bücher hatte ich mitgebracht, welche schön die Umgangsformen am Ende und am Anfang des Jahrhunderts widerspiegelten wie das von Menantes [12]. Es ist sehr angenehm wenigstens dann und wann die Chance zu haben verschiedene Facetten aus dem Leben eines Mannes wie dem Amtmann oder eines anderen Beamten zu erleben. 
 
Diesmal hatten wir den Kamin in Benutzung. Eifrige Dienstboten. - For this time we used the fireplace. (photo: Cecilia Hanselmann)

 

Dienstag, 6. September 2022

Historiker von nebenan / historians alongside with Thorsten Butter P. 2

Hallo Thorsten!

Nun sind wir zurück aus Wackershofen und ich freue mich schon sehr auf Deine Impressionen. 

Wie hat Dir die Veranstaltung gefallen?

 

Thorsten Butter: Sehr sehr gut! Das Freilandmuseum ist einfach wunderschön. Von historischen Gebäuden, über Wiesen, bis hinzu Tieren ist alles vorhanden. Abgerundet wird die ganze Örtlichkeit von einem gut bürgerlichen Restaurant, in dem man immer wieder einkehren möchte, für ein kühles Bier.

Die „Mitspieler“ waren durchgehen freundlich, nett und immer offen für ein plausch. Auch kommen einfach die unterschiedlichsten Menschen im Hobby zusammen. Es ist einfach erfrischend den Mägden beim Nähen zu zuschauen, während man als 3 Herren daneben sitzt und ein Pfeifchen genießt.


Hello Thorsten!

Now we are back from Wackershofen and I am really looking forward to your impressions.

How did you like the event?


Thorsten Butter: Really really good! The open-air museum is simply beautiful. From historic buildings to meadows and animals, everything is there. The whole location is rounded off by a good middle-class restaurant, where you always want to stop for a cold beer.

The "players" were always friendly, nice and always open for a chat. Also, the most diverse people simply come together in the hobby. It's just refreshing to watch the maids sewing while you sit next to each other as 3 gentlemen and enjoy a pipe.

Auf dem Weg von der Baugruppe Weinland zum Wirtshaus an der Roten Steige. - On the way from the "Weinland"-group of buildings to the "Rote Steige"-tavern. (photo: M. Leyendecker)


Hast Du Dich gut vorbereitet gefühlt von uns durch unsere historische Info oder das, was man auf unserem Blog finden kann[1]?

Vom Setting definitiv! Durch das historische Pamphlet oder Erzählungen, war das Leben im 18. Jahrhundert kein Mysterium für mich. Auch addierten sich die Informationen gut zu dem was ich selbst schon kenne.

Was mir nicht bewusst war, ist wie nahen historischen Handwerken an modernen ist. Ob Zieheisen oder Stampfer, ist alles heute ähnlich vorzufinden. Meist nur maschinell.

André Hanselmann: Did you feel well prepared by our historical info or what can be found on our blog[1]?

Thorsten Butter: Definitely from the setting! Through the historical pamphlet or tales, life in the 18th century was no mystery to me. The information added up well to what I already know myself.

What I wasn't aware of is how close historical crafts are to modern ones. Whether drawing iron or rammer, everything is similar today. Just machine driven.

 

Inmitten dem Trubel des Überfalls durch die Würzburger. - In the mid of the chaos during the raid of the Würzburg military. (photo: M. Leyendecker)

A. Hanselmann: Gab es für Dich einen persönlichen Höhepunkt auf der Veranstaltung? Jeder hat ja da seinen eigenen Fokus und wenn ich mich auf früheren Wackershofen-Events am liebsten an einen Ritt mit meinem Grabenreiter erinnere, dann haben ja die meisten anderen das Erlebnis gar nicht gehabt.

 

T. Butter: Zwei Ereignisse fallen mir da direkt ein. Zunächst das tägliche Feuer für das Frühstück. Früh morgens, als erste wache Person nur mit Holz, einer Kerze und Feuersteinen, ein Feuer zu produzieren ist ein wunderschönes Erlebnis. Hier muss ich zugeben, dass ich spätestens am zweiten Tag, ein wenig mit dem Feuerzeug nachhelfen musste, um pünktlich heißes Wasser anbieten zu können.

Das andere war die Küche, genauer meine Einführung in den Gebrauch des historischen Ofens. Hier nochmals vielen Dank an Sonja. Es ist faszinierend wie Hitze in einem gemauerten Ofen entsteht und reguliert wird. Ein wahres Zusammenspiel von Bäcker*in und Ofenzuständigen.

Am Morgen wird das Feuer vorbereitet. - In the morning he is preparing the fire. (photo: Stefan Winter)

Dienstag, 10. Mai 2022

Landleben 1622 - Das Bier kommt nach Hall (The beer is coming to Hall) Part 3

 

Am Sonntagmorgen hatten wir nachdem ich vom Ausmisten des Stalls und Striegeln der Kühe gekommen war und gefrühstückt hatten eine weitere Andacht. "Ein feste Burg ist unser Gott" wurde schon viel besser gesungen. 

Der Dorfhauptmann im Kuhstall wie alle Morgen. - The captain of the village in the cowshed as in all mornings. (Foto: Stefan Winter)
 

Kurz darauf versammelte sich der Ausschuss des Dorfes. Leider waren wir nur drei Mann, weil mein Schankknecht nicht mehr für Dienst in der Landkompanie taugte. Dafür konnte er weiterhin ausschenken, während wir uns auf den Weg zum Hof vom Jäger-Bauer machten. Dort holten wir dessen Knecht ab, der aber noch keine Pike hatte. Deswegen marschierten wir am Riegel vorbei zurück zum Wirtshaus, wo ihm ein alter Spieß gegeben wurde. Wir übten das Aufnehmen und Absetzen vom Spieß. Der bayerische Sergent bemerkte, dass wir darin nicht so besonders gut waren [1]. 


Wir sind am Hof vom Bauer Jäger angekommen und dessen Knecht hat sich eingereiht. Links die bayerischen Pikeniere und rechts die Landleute vom Ausschuss angeführt von Rittmeister Rauchhaubt. - We arrived at the farm of the farmer Jäger and lined up his farmhand. At the left the Bavarian pikemen and at the right the local militia under the command of captain Rauchhaubt. (Foto: Janine Krämer)

 

Später vermochte der Rittmeister nicht die Söldner zurück zu halten, als sie in einen Weiler kamen, wo die Auslage an Schuhen eines wandernden Schusters zu verlockend wirkte so dass die Söldner anfingen zu plündern, was ihnen wertvoll erschien, wobei ihnen eine Marketenderin, die einen Tag zuvor erst in unserem Ort angekommen war gute Dienste leistete [2]. Die Plünderer trugen Schuhe und etliches an Hausrat hinweg. 

Wir und die Söldner sind am geschlossenen Riegel. - We and the mercenaries are at the closed barrier. (Foto: Janine Krämer)

 

Da der Sergent aber in meinem Gasthaus zahlte, ließ ich mir nichts anmerken. Wir ließen uns das Festtagsmahl einen Entenbraten schmecken und spielten bis tief in die Nacht Karten und würfelten.

Die Söldner sind auf dem Hof vom Bauer Jäger. Einem gefällt der Hut des Schuhmachers. - The mercenaries are on the farm of the farmer Jäger. One of them likes the hat of the shoemaker. (Foto: Janine Krämer)


Dienstag, 30. November 2021

"A la carte - Freiheit geht durch den Magen" / "Delicious" (2021)

 Wie zufällig bin ich darauf aufmerksam geworden, dass derzeit ein neuer Film in die Kinos kommt, der 1789 spielen soll. Das Thema, dass die französische Institution des Restaurants im Jahr des Bastillesturms gegründet worden sein soll, machte mich erstmal stutzig. Aber mir war auch bewusst, dass in letzter Zeit einige französische Kinofilme erschienen waren, die sich gelohnt hatten und im 18. Jahrhundert spielten (wie "L'echange des princesses" (2017) oder "Mademoiselle de la Joncquières" (2018)). Doch erst einmal zur Handlung.

Am Beginn des Films, der 1788 einsteigen soll, begegnen wir dem Koch Manceron (Grégory Gadebois), der für den Duc de Chamfort (Benjamin Lavernhe) die Schlossküche führt. Als er sich aber über die Anordnung des Herzogs hinwegsetzt und eine neue Kreation mit Kartoffeln und Trüffeln, genannt Délicieux [1], auf die Tafel des Herzogs bringen lässt, wird der Herzog zum Spott der Höflinge, deren Gunst der Herzog zu benötigen scheint um in Versailles Einfluss zu bekommen. Statt sich für seine Tat vor dem Herzog zu entschuldigen, verlässt der vollbärtige Sonderling das Schloss zusammen mit seinem Sohn Benjamin (Lorenzo Lefèbvre) und wanderte zu seinem Vaterhaus von wo er vor Jahren aufgebrochen war. Bald findet sich Louise (Isabelle Carré) ein, welche trotz ihres Alters bei Manceron in die Lehre gehen will. Nachdem sich Manceron nicht nur vom Herzog genarrt fühlt, stellt er sein Wirtshaus so um, dass es à la carte Gerichte anbietet und eher wie ein modernes Restaurant geführt wird. Es ist nun 1789 und viele Menschen sind nun bereit für das neue Konzept. Auch werden die Armen aus der Gegend schon als ein Linienbataillon am Wirtshaus Station macht, eingestellt. Louise hat allerdings noch eine Rechnung mit dem Duc zu begleichen, der Manceron als "Steuern" große Teile seiner Einnahmen durch seinen Intendanten (Guillaume de Tonquédec) einsacken lässt [2]. Als Manceron alle Geheimnisse seines weiblichen Lehrlings kennt und begreift, dass ihn der Duc immer wieder hintergangen hat, begreift er wie er sich und Louise an ihm würdevoll rächen kann. Wenige Tage später fällt die Bastille ...

As if by chance, I became aware of the fact that a new film is currently coming into the cinemas, which is supposed to play in 1789. The topic that the French institution of the restaurant should have been founded in the year of the Bastille storm first made me puzzled. But I was also aware that there had been a few French movies recently that had paid off and were set in the 18th century (such as "L'echange des princesses" (2017) or "Mademoiselle de la Joncquières" (2018)). But first to the plot. 

At the beginning of the film, which should start in 1788, we meet the cook Manceron (Grégory Gadebois), who runs the castle kitchen for the Duc de Chamfort (Benjamin Lavernhe). But when he disregards the Duke's order and has a new creation with potatoes and truffles, called Délicieux [1], put on the Duke's table, the Duke becomes the mockery of the courtiers, whose favor the Duke seems to need to in Get Versailles Influence. Instead of apologizing to the duke for what he did, the bearded nerd leaves the castle with his son Benjamin (Lorenzo Lefèbvre) and wandered to his father's house from where he left years ago. Louise (Isabelle Carré) soon turns up and, despite her age, wants to do an apprenticeship at Manceron. After Manceron felt fooled not only by the Duke, he converted his inn so that it offered à la carte dishes and was run more like a modern restaurant. It is now 1789 and many people are now ready for the new concept. The poor from the area are also hired when a line battalion stops at the inn. Louise, however, still has a bill to settle with the Duc, who lets Manceron sack large parts of his income as "taxes" through his director (Guillaume de Tonquédec) [2]. When Manceron knows all the secrets of his female apprentice and understands that the Duc has betrayed him again and again, he understands how he and Louise can take revenge on him with dignity. A few days later the Bastille falls ...


Filmplakat - man sieht Manceron wie im Großteil des Films hemdsärmelig mit seinen kurzen Haaren und Vollbart hier in seinem "Restaurant". - Movie poster - you can see Maceron as he is looking for most parts of the film with the sleeves of his shirt visible and his short hair and beard in his "restaurant".

 

1789 ist ein Epochenjahr, welches gerne in Frankreich als Handlungszeit großer Kinofilme diente ("Le chevalier à la rose rouge" (1966), "Les adieus à la reine" (2012)). Hier dient das Jahr als eine Art Folie für einen Koch-Feel-Good-Movie.