Nun sind wir zurück von unserer Landleben-Veranstaltung, deren Reihe wir vor 10 Jahren begonnen haben [1]. Diesmal hatten wir soviele Teilnehmer wie noch nie dabei, letztlich bedingt durch das Thema der Veranstaltung: "Der Zöllner und die zehn Musketiere 1626". Zum primären Thema habe ich die Inhalte schon veröffentlicht [2]. Trotz einiger kurzfristiger Absagen, nicht zuletzt des Darstellers des Leutnants Geyer [3], hatten wir ausreichend viele Teilnehmer für alle Rollen.
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| Das von einem bedeutenden Künstler gemalte und frisch angelieferte Wirtshausschild des Zöllners Hans Jacob Müller. - The sign of the inn was newly painted by a famous artist. (Foto: Stefan Winter) |
We are now back from our Landleben event, a series we started 10 years ago [1]. This time we had more participants than ever before, ultimately due to the event's theme: "The Tax Collector and the Ten Musketeers 1626". I have already published the content related to the primary theme [2]. Despite some last-minute cancellations, not least from the actor playing Lieutenant Geyer [3], we had enough participants for all the roles.
Nach dem Eintreffen der meisten Darsteller am Donnerstag, begann unsere Veranstaltung am Karfreitag mit einer Andacht beim Weinbauer Pahlhuber, der im Haus aus Sachsenflur wohnte [4]. Vor allem die Bewohner des württembergischen Zoll- und Wirtshauses mit dem Zöllner Hans Jacob Müller [5] samt den dort einquartierten württembergischen Söldnern trafen bei dem Bauer ein, der schon vieles vorbereitet hatte. Man hörte nicht nur die entsprechende Passage aus der Bibel, sondern erfuhr auch von den Drangsalen, welche dem Herzogtum Württemberg zusetzten. Herzog Johann Friedrich wurde in die Fürbitten freilich eingeschlossen.
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| Begleitet von den zehn Musketieren ziehen wir zum Hof des Weinbauers. - We are walking to the farm of the wine farmer together with the ten musketeers. (Foto: Michael Leyendecker) |
After most of the performers arrived on Thursday, our event began on Good Friday with a service at the home of the winegrower Pahlhuber, who lived in the house from Sachsenflur [4]. The inhabitants of the Württemberg customs and inn, including the customs officer Hans Jacob Müller [5] and the Württemberg mercenaries quartered there, gathered at the farmer's house, where he had already made many preparations. They not only heard the relevant passage from the Bible but also learned of the tribulations afflicting the Duchy of Württemberg. Duke Johann Friedrich was, of course, included in the prayers.
Den ganzen Tag lang hatte ich damit zu tun vorbeifahrende Karren zu untersuchen, ob denn der Zoll auch entrichtet wurde. Ein Fuhrmann wollte mir weismachen, er müsse ja nichts entrichten, da seine Fuhre Holz nur zur Roten Steige ginge. Dabei liegt diese ja schon im Hällischen und erzählen kann der Mann viel. Genauso gut, kann er das Scheiterholz weiter nach Crailsheim oder ins comburgische Steinbach fahren.



